Donnerstag, 15. Oktober 2009
Wo man sticht mit Messern...
Wo man sticht mit Messern,
wo man schießt mit Schrot,
da steht unsere Uni,
Essen-Segeroth


Dieses leicht abgewandelte Gedicht eines unbekannten Verfassers trifft eigentlich recht schön, wie ätzend das Leben in Essen doch manchmal sein kann.

Kommen wir gestern nach der Lerngruppe aus der Uni und gehen zu unseren Autos, sehe ich mein Auto: Scheibe eingeschlagen. Navi geklaut.

Erst haben wir mühsam die überall hingeflogenen Scheibensplitter halbwegs weggemacht, dann saß ich bei der Polizei, um eine Anzeige gegen Unbekannt zu stellen, die in sechs Wochen eh eingestellt wird. Aber Ordnung muss ja sein.

Mein Katzenstreu hat der Täter nicht mitgenommen und meine Fertiggerichte und Weintrauben wollte er auch nicht. Mund- oder Kackraub somit ausgeschlossen.

Gestern abend hatte ich dann noch 2 Stunden mit der Versicherung zu tun, die mir dann aber - Schutzbrief sei dank - einen Abschlepper geschickt haben, der den Wagen sicher abstellt und heute zum Fensterwiedereinbauer schickt.

Auf meinem gestohlenen Navi werde ich wohl sitzen bleiben und die 150 € Selbstbehalt aus der Teilkasko wird die Scheibe wohl auch Kosten.

Irgendwas ist immer.
Aber echt.